Am 25.10.2025 feierte der Arbeitskreis ungarischer Familienforscher AKuFF, Partnerverein der Familia Austria, in Baja (deutsch: Frankenstadt) sein 25-jähriges Jubiläum.
Der Obmann Herr Dr. Kornel Pencz lud dazu Vertreter befreundeter Vereine ein. Vertreten waren Familia Austria mit Frau Angelika Schmalbach, der AKdFF mit Frau Dr. Hertha Schwarz, Herrn Dr. Günter Junkers und Herrn Johann Bayer und die ÖFR mit Herrn MinR. Mag. Markus Pasterk.
Den Ehrengästen wurde ein wunderbar zusammengestelltes Rahmenprogramm geboten, das einen tiefen Einblick in die ungarndeutsche Lebensweise gab.
Vielen Dank dafür!
So lernten wir im Vorfeld des Festaktes zwei ursprünglich von katholischen deutschsprachigen Kolonisten besiedelte Orte an der Donau kennen: Hajós (deutsch: Hajosch) und Nemesnádudvar (bis 1900: Nádudvar, deutsch: Nadwar)
Hajós: Herr Dr. Kornel Pencz (AKuFF), Herr Johann Bayer (AKdFF), Herr Dr. Gabriel Petz (AKuFF), Herr Mag. Markus Pasterk (ÖFR), Frau Dr. Hertha Schwarz (AKdFF)
Foto: Angelika Schmalbach
In Hajós trafen wir den Künstler Pál (Paul) Umenhoffer, der sein Lebenswerk der Darstellung von Traditionen und Alltag der Ungarndeutschen widmete.
Die Werke handeln von Alltag, Kunst und Kultur und Fotos ergänzen sie.
Die Kolonisten hatten eine Marienstatue aus ihrem Heimatort mitgebracht.
Sie steht heute in der jetzigen Wallfahrts- Kirche.
Das Baba-Tár-Ház (ein Trachtenpuppenmuseum) in Nemesnádudvar ergänzte das Bild des Künstlers Umenhoffer um sämtliche Trachten, die in Ungarn getragen wurden.
Am 25. 10. wurde mit zahlreichen Gästen und einem vielseitigen Programm der Festakt zum Vereinsjubiläum abgehalten.
Unter anderem wurden Orden und Urkunden zur Anerkennung engagierter und langjähriger Mitgliedschaft vergeben.
Im Grußwort zum 25-jährigen Vereinsbestehen führte Frau Schmalbach die Parallelen eines Vereins zu einer Familie und zum Familienleben (mit Blick auf die Namensgebung Familia Austria) aus.
Obmann Herr Dr. Kornel Pencz und Frau Angelika Schmalbach
Foto: Beata Farkas
Frau Pencz-Amrein und Frau Pallai-Weber stellten ihr gemeinsam recherchiertes Buch „Auswanderung aus den Ortschaften des Bistums Fulda nach Ungarn“ vor.
Danach wurde noch unter anderem eine begehbare Ulmer Schachtel besichtigt.
Am Sonntag machten wir noch einen Abstecher über die serbische Grenze nach Apatin (deutsch: Abthausen).
Dort betreut Herr Boris Masic das Archiv Donauschwabenmuseum und die Sammlung donauschwäbischer Kulturgüter.
Ein traditionelles Fispaprikas (Fischsuppe)-Essen bildete den Abschluss des Jubiläums.

Herr Boris Masic bei der Zubereitung des Fispaprikas.
Foto: Angelika Schmalbach
Angelika Schmalbach